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Neujahrsempfang der CDU Weißenthurm

Landrat Dr. Saftig begeistert die Gäste

„Politik aus christlicher Verantwortung“ war das Motto des diesjährigen Neujahrsempfang der CDU Weißenthurm. Mit diesem komplexen Thema hatte man augenscheinlich den Zeitgeist getroffen, da zahlreiche Gäste der Einladung gefolgt waren und der Rathaussaal bis auf den letzten Platz gefüllt war. Der Stadtverbandsvorsitzende Werner Schumacher konnte Vertreter aus Politik und Vereinen, ebenso Weißenthurmer Gewerbetreibende und Repräsentanten der Kirchen begrüßen. Neben der Landtagsabgeordneten Hedi Thelen und dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde Thomas Przybylla, hatten u.a. auch Dr. Helmut Rönz (Vorsitzender des CDU-Gemeindeverband Weißenthurm), Horst Hohn (Geschäftsführer der CDU-Kreistagsfraktion), die beiden ehemaligen Stadtbürgermeister Gertrud Wagner und Hans-Wilhelm Bubenheim, CDU-Ehrenmitglied Johannes Gecks, sowie der Kettiger Ortsbürgermeister Peter Moskopp, den Weg ins Rathaus gefunden.

 

Nach der Begrüßung durch Werner Schumacher richtete auch Stadtbürgermeister Gerd Heim einige Worte an die Gäste. Mit einem Rückblick auf Projekte des Jahres 2018 und einem Ausblick auf anstehende Maßnahmen in 2019, skizzierte Gerd Heim die Herausforderungen, die die Stadt Weißenthurm zu meistern hat. Ganz oben auf der Agenda stehen dabei der Neubau einer Kindertagesstätte mit insgesamt acht Gruppen, die bauliche Erweiterung der Grundschule, die Umsetzung des Bebauungsplanverfahrens Rosenstraße/B9 und die mögliche Überplanung des ehemaligen Schultheisgeländes.

 

Im Anschluss an die Grußworte freuten sich die Zuhörer auf den Hauptredner des Abends, Landrat Dr. Alexander Saftig, der zum Thema „Politik aus christlicher Verantwortung“ sprach. Der gebürtige Weißenthurmer befasste sich mit der Frage ob das Wort „christlich“ nur noch ein Teil des Parteinamens ist, um auf eine traditionsreiche Vergangenheit hinzuweisen, oder ob es vielmehr Bestandteil des Grundverständnisses der Partei und damit Verpflichtung für ihre Mitglieder ist. Landrat Dr. Saftig gelang es, dieses Thema höchst unterhaltsam, gespickt mit Bibelzitaten, aber auch mit humorigen Beispielen, zu beleuchten. Mit Blick auf eine Aussage des emeritierten Papstes Benedikt, wonach es der Relativismus sei, der eine Diskussion im Sinne der Wahrheitssuche unmöglich mache, forderte Dr. Saftig die Anwesenden auf: „Wir müssen miteinander sprechen und diskutieren.“ In der Politik müsse man um seine Überzeugungen ringen, die Werte der Partei verteidigen. Nichts sei schlimmer, als wenn jeder Recht habe, so gebe es keinen Fortschritt. Spontaner Zwischenapplaus zeigte, wie sehr Landrat Dr. Saftig den Nerv der Zuhörer traf. Im Anschluss richtete der Vorsitzende der Jungen Union Weißenthurm, Cedrik Klein, die Dankworte an den Landrat und wünschte den anwesenden Gästen ein glückliches neues Jahr. Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung von drei Schülerinnen der Kreismusikschule, welche die Anwesenden mit ihren Querflöten-Darbietungen begeisterten.