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Neujahrsempfang 2014

Administrator (admin) on 10/11/2014

Lebendige Innenstädte ohne Leerstände, Kampf gegen den Bahnlärm, digital bestens ausgestattete Schulen, zukunftsorientiertes Breitbandnetz auch im ländlichen Bereich, das sind Zukunftsaufgaben von Stadt, Verbandsgemeinde und Kreis, die Landrat Dr. Alexander Saftig als Hauptredner beim Neujahrsempfang der CDU Weißenthurm hervorhob.

Seit 1984 ist der Neujahrsempfang der CDU ein gesellschaftliches Ereignis in der Stadt Weißenthurm.

Auch am 24. Januar 2014 konnte Werner Schumacher, Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes, zahlreiche Gäste aus Institutionen und Verbänden, aus Kirchen, Vereinen, Wirtschaft und Politik begrüßen.

Er nahm Bezug auf die vor einer Woche erfolgte Aufstellung der CDU-Liste für die Stadtratswahl und freute sich, den Weißenthurmerinnen und Weißenthurmern ein kompetentes und tatkräftiges Team vorstellen zu dürfen. Allerdings sei die CDU Weißenthurm – anders als dies in einem Artikel des „Blick aktuell“ vom 21.1. suggeriert wurde – von Selbstüberschätzung und Hochmut frei. Sie stelle sich den Wahlberechtigten optimistisch, aber doch bescheiden: Entscheidend sei die Zustimmung der Wähler, um die sie sich bewerbe.

 

Ein guter Platz zum Leben und Arbeiten sind der Kreis Mayen-Koblenz und seine Kommunen, hob Dr. Saftig in seiner Standortbestimmung hervor: Eine hohe Wirtschaftskraft, ein breit gefächertes Angebot von Schulen und wohnortnahe Betreuung von Kindern belegen die Attraktivität des Kreises Mayen-Koblenz ebenso wie die Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung durch touristische Angebote wie z.B. die Entwicklung der Traumpfade.

Gerade in Zeiten des demographischen Wandels sind dies Faktoren, die Menschen dazu bringen, in den Kreis Mayen-Koblenz zu ziehen und hier zu bleiben.

Doch die zukünftige Entwicklung muss gesichert werden. Saftig forderte digital ausgerüstete Schulen. Intranet und Internet, hier schon seit Jahren schulischer Alltag, müssen auf den neuesten Stand gebracht werden; hier sind neue Verträge mit IT-Anbietern in Vorbereitung. Vorstellen kann Saftig sich auch die Ausrüstung einer Modellklasse mit E-Books; statt 15 Schulbücher mitzuschleppen, könnten diese aufgespielt und interaktiv genutzt werden. „Ob das ein guter Weg ist, weiß ich noch nicht – aber wenn wir es nicht ausprobieren, werden wir das nicht erfahren!“

Schnelles Breitbandnetz ist heute Voraussetzung für die Ansiedlung von modernen Betrieben. Auch hier verhandelt die Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) des Kreises federführend mit den Anbietern dieser modernen Technik.

Die Arbeitslosenquote im Kreis ist niedrig; doch nach einem Gutachten der Universität Koblenz mangelt es an Arbeitsplätzen für Hochqualifizierte: „Es kann nicht sein, dass unsere Kinder eine hervorragende Ausbildung durchlaufen und dann fort ziehen müssen, weil wir keine Arbeitsplätze für sie haben!“ Diese zu entwickeln ist eine gemeinsame Zukunftsaufgabe von Bildungspolitik und WFG.

Attraktiver werden müssen unsere Dorfkerne und Innenstädte: Verödende Zentren korrespondieren mit modernen Neubaugebieten an den Ortsrändern. Die alten Zentren müssen aufgewertet, Leerstände beendet und neue Nutzung für Wohnen und nicht störendes Gewerbe entwickelt werden. Auch hier hat die WFG für den Kreis ein Programm vorgelegt, das hohe Zuschüsse für Investitionen vorsieht.

Stark beeinträchtigt ist die Lebensqualität in unseren Städten und Gemeinden bei Anwohnern der Bahnlinie im Rheintal. Im Kampf gegen den Bahnlärm stehen Kreis, Verbandsgemeinde und Stadt an der Seite der Bürgerinitiative. Gemeinsam wurden schon erste Erfolge errungen.

Um den Landkreis zukunftssicher zu machen, stellt er sich so mit dem Kreisentwicklungskonzept dem Veränderungsprozess, den die demographische Entwicklung mit sich bringt.

 

In einem Grußwort wies Bürgermeister Gerd Heim auf erreichte und noch zu erarbeitende Ziele in und für Weißenthurm hin. CDU-Ratsmehrheit und CDU-geführte Verwaltung auf Stadt-, Verbandsgemeinde- und Kreisebene böten hervorragende Voraussetzungen für eine gute Zukunft der Stadt mit wirtschaftlicher Entwicklung, Bildungs- und Freizeitperspektiven und kluger Wohnraum- und Verkehrsplanung.

 

Den öffentlichen Raum nutzte Werner Schumacher zur Ehrung verdienter Mitglieder.

Paul Thilmann wurde ausgezeichnet für 50 Jahre Mitgliedschaft in der CDU, die Ehrenmitglieder Johannes Gecks und Franz Weber für 60 Jahre Mitarbeit in der Union.

Als neues Ehrenmitglied ausgezeichnet wurde Gertrud Wagner: CDU-Mitglied seit 53 Jahren, tätig im Vorstand des Stadtverbandes seit 1969, davon 10 Jahre von 19991 bis 2001 Vorsitzende. Ihr kommunalpolitisches Engagement: seit 1969 Mitglied des Kreistags, 1974 – 1984 Mitglied in verschiedenen Ausschüssen der Stadt Weißenthurm, 1984 – 1996 Mitglied des Stadtrats, 1996 – 2009 Stadtbürgermeisterin.

Mit einer Ehrenurkunde und einem Blumenstrauß dankte ihr der Vorsitzende für ihr langjähriges Engagement.

Umrahmt wurde der offizielle Teil des Empfangs durch die frische, unkonventionelle Musik der jungen Band „Teens on Thur“, die großen Beifall fand.

Danach blieb man bei Getränken und Gebäck noch lange im Gespräch.

Weitere Fotos finden Sie hier.

Einen Video-Spot unter tv-mittelrhein.com/mediathek/ - external-link-new-window "Opens external link in new window">http://tv-mittelrhein.com/mediathek/

Dort in der Mediathek unter 27.01.2014 TVM.

 

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